12.08.2010 - 07:30 Uhr |

AWO Landesverband Sachsen e.V.

Fachklinik für Drogenrehabilitation Wermsdorf hat die Arbeit aufgenommen

Suchtkranke mit Doppeldiagnosen können in sachsenweit einmaliger Einrichtung behandelt werden - Festliche Einweihung am 13. August mit Staatssekretärin Fischer

Wermsdorf/Dresden, 12.08.2010 (newsropa.de) - Seit 1. Juli arbeitet die neue Fachklinik für Drogenrehabilitation in Wermsdorf bereits. Vierzig Kilometer westlich von Leipzig ist so in Trägerschaft der Suchthilfe Mitteldeutschland gemeinnützige GmbH (SHM) ein besonderes Therapieangebot für Suchtkranke mit Doppeldiagnosen entstanden. Am Freitag, den 13. August, zwischen 11 und 14 Uhr wird die Fachklinik feierlich eingeweiht. Andrea Fischer, Staatssekretärin des Sächsischen Sozialministeriums, wird zur Einweihung sprechen.

Drogenabhängigkeit und psychische Erkrankungen treten in den meisten Fällen gemeinsam auf und müssen gleichzeitig behandelt werden. Die neue Wermsdorfer Klinik soll hier eine Lücke in der sächsischen Versorgungslandschaft schließen. Insbesondere aus der unmittelbaren Nähe der neuen Rehabilitationseinrichtung zum Fachkrankenhaus Hubertusburg ergeben sich Synergieeffekte. Das Fachkrankenhaus Hubertusburg ist auf den Gebieten der Psychiatrie und Psychotherapie spezialisiert.

Die Rehabilitationseinrichtung hat eine Kapazität von 40 Plätzen – davon sind bereits 16 belegt. 25 neue Arbeitsplätze wurden mit Fachärzten, Sozialpädagogen, Pflegekräften, Sport- und Arbeitstherapeuten sowie Verwaltungs- und technischen Mitarbeiter besetzt. Chefarzt ist der Arzt und Psychotherapeut Abiodun Joseph. Joseph: „Wir haben einen Auftrag: Menschen die Umgebung und professionelle Hilfe zu bieten, ein selbstbestimmtes Leben statt der Drogenabhängigkeit zu beginnen. Die in Sachsen einzigartige Gleichzeitigbehandlung von zwei sich sonst gegenseitig verstärkenden Problemlagen kann für viele der Schlüssel zu einem neuen Anfang sein. Unsere Gesellschaft darf Menschen in Nöten nicht aufgeben.“

Gesellschafter der SHM sind die AWO Sachsen Soziale Dienste gemeinnützige GmbH, die Fachkrankenhaus Hubertusburg gGmbH und die SiT - Suchthilfe in Thüringen gGmbH. Sie brachten gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland die Investitionssumme von rund 2,4 Millionen Euro für das Klinikprojekt auf.

Die Gemeinde Wermsdorf ist ein staatlich anerkannter Erholungsort, umgeben von einer reizvollen Wald- und Seenlandschaft. Die neue Suchtklinik befindet sich mitten im Schlosspark Wermsdorf.

Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Geladen sind Fachleute, Unterstützer des Projekts und politische Vertreter unterschiedlicher Ebenen. Medienvertreter/innen sind herzlich zur Teilnahme und Berichterstattung eingeladen.


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